Unsere Antworten zu Ihren Fragen
Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Zur Startseite gehen Zur Startseite gehen

FAQ - Bereich Keramikbrennöfen

Damit vor Ihrer Bestellung möglichst keine Fragen mehr offen sind, haben wir hier vorab einige Fragen beantwortet die uns häufig gestellt werden.

Kaufberatung
Welcher Brennofen ist der richtige für mich?

Der passende Brennofen hängt vor allem davon ab, was Sie brennen möchten, wie häufig Sie den Ofen nutzen und wie viel Platz zur Verfügung steht. Wichtig sind außerdem das benötigte Brennvolumen, die maximale Temperatur und der vorhandene Stromanschluss. Für kleinere Mengen, Hobbykeramik und den privaten Einsatz eignen sich häufig kompakte Toplader. Für Schulen, Werkstätten, Töpferkurse oder größere Werkstücke sind Kammeröfen oft praktischer. Vor dem Kauf sollten Sie folgende Punkte prüfen:

  • Welche Materialien sollen gebrannt werden?
  • Welche Größe haben die Werkstücke?
  • Wie oft wird gebrannt?
  • Wird ein 230-Volt- oder 400-Volt-Anschluss benötigt?
  • Wie breit sind Türen und Transportwege?
  • Wo kann der Brennofen sicher aufgestellt werden?

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl anhand Ihrer Anforderungen.

Welchen Brennofen benötige ich als Anfänger?

Für Anfänger eignet sich meistens ein kompakter Toplader mit einfacher Steuerung. Ein Brennraum zwischen etwa 40 und 100 Litern ist für viele Hobbyanwender ein guter Einstieg. Der Ofen sollte leicht zu beladen sein und über eine verständliche Regelanlage verfügen, mit der vorgegebene Brennprogramme gespeichert und gestartet werden können. Kleinere Modelle lassen sich teilweise mit 230 Volt betreiben. Größere und leistungsstärkere Öfen benötigen häufig einen 400-Volt-Anschluss. Wichtig ist, den Ofen nicht zu klein zu wählen, da der Platzbedarf mit zunehmender Erfahrung oft steigt.

Was ist der Unterschied zwischen Toplader und Kammerofen?

Ein Toplader wird von oben geöffnet und beladen. Er ist meist rund oder oval gebaut, benötigt vergleichsweise wenig Stellfläche und bietet häufig ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Brennvolumen. Toplader sind besonders bei Hobbykeramikern, kleineren Werkstätten und Töpferkursen beliebt. Ein Kammerofen wird von vorne geöffnet. Dadurch lässt er sich ergonomischer beladen und eignet sich besonders für große, schwere oder empfindliche Werkstücke. Auch mehrere Brennebenen können häufig leichter aufgebaut werden. Kammeröfen werden deshalb oft in Schulen, professionellen Werkstätten und bei regelmäßiger Nutzung eingesetzt. Toplader eignen sich besonders für:

  • Hobbykeramik
  • kleinere bis mittlere Werkstücke
  • begrenzte Stellflächen
  • preisbewusste Einsteiger

Kammeröfen eignen sich besonders für:

  • Schulen und Werkstätten
  • größere oder schwere Werkstücke
  • häufige Brennvorgänge
  • komfortables Beladen von vorne
Welche Ofengröße benötige ich?

Die benötigte Ofengröße richtet sich nicht nur nach der Anzahl, sondern auch nach der Form und Höhe der Werkstücke. Für den privaten Einstieg reichen häufig 40 bis 100 Liter. Für Töpferkurse, Schulen oder größere Mengen werden oft Modelle zwischen 100 und 300 Litern gewählt. Eine grobe Orientierung:

  • bis etwa 60 Liter: kleine Werkstücke, Schmuck, Proben und Hobbygebrauch
  • 60 bis 120 Liter: regelmäßige Hobbykeramik und kleinere Kurse
  • 120 bis 200 Liter: Töpferkurse, Schulen und größere Werkstücke
  • über 200 Liter: Werkstätten, größere Gruppen und gewerbliche Nutzung

Der Brennofen sollte nicht dauerhaft nur halb leer laufen, aber auch ausreichend Reserven bieten. Häufig ist es sinnvoll, eine Nummer größer zu wählen, wenn künftig mehr oder größere Keramik gebrannt werden soll.

Welche Temperatur sollte ein Brennofen erreichen?

Die erforderliche Höchsttemperatur hängt vom verwendeten Material ab.

  • Glasfusing: häufig etwa 700 bis 900 °C
  • Schmuck und Emaille: je nach Verfahren ungefähr 700 bis 1.000 °C
  • Steingut und Irdenware: häufig etwa 950 bis 1.150 °C
  • Steinzeug: meist etwa 1.200 bis 1.300 °C
  • Porzellan: häufig etwa 1.250 bis 1.350 °C

Für klassische Keramikarbeiten ist ein Brennofen mit einer maximalen Temperatur von mindestens 1.280 bis 1.300 °C besonders vielseitig. Dadurch können sowohl niedrig brennende Massen als auch viele Steinzeugtone verarbeitet werden. Die tatsächliche Brenntemperatur richtet sich immer nach den Angaben des Ton-, Glasur- oder Materialherstellers.

Welcher Brennofen eignet sich für Schulen?

Für Schulen eignen sich besonders robuste Brennöfen mit einfacher Bedienung, guter Isolierung und zuverlässiger Sicherheitstechnik. Häufig werden Kammeröfen oder größere Toplader zwischen etwa 100 und 300 Litern eingesetzt. Wichtige Eigenschaften sind:

  • leicht verständliche Steuerung
  • abschließbare oder geschützte Regelanlage
  • Tür- oder Deckelsicherheitsschalter
  • ausreichendes Volumen für mehrere Schülerarbeiten
  • gute Energieeffizienz
  • zuverlässiger Kundendienst und Ersatzteilversorgung
  • komfortables Be- und Entladen

Bei kleineren Gruppen kann ein Toplader ausreichend sein. Bei größeren Klassen und regelmäßigem Betrieb ist ein Kammerofen häufig angenehmer, da er von vorne beladen wird.

Welcher Brennofen eignet sich für Töpferkurse?

Für Töpferkurse sollte der Brennofen ausreichend Platz für die Arbeiten mehrerer Teilnehmer bieten. Empfehlenswert sind häufig Brennöfen zwischen 100 und 250 Litern, abhängig von Gruppengröße und Brennhäufigkeit. Ein Toplader ist meist preisgünstiger und platzsparend. Ein Kammerofen bietet mehr Komfort beim Beladen und eignet sich gut für größere, schwere oder besonders empfindliche Stücke. Für regelmäßig stattfindende Kurse sollte der Ofen:

  • mindestens 1.280 bis 1.300 °C erreichen,
  • für häufige Brennvorgänge ausgelegt sein,
  • eine programmierbare Steuerung besitzen,
  • eine gute Ersatzteilversorgung bieten,
  • ausreichend Platz für Brennplatten und mehrere Ebenen haben.
Welcher Brennofen eignet sich für Glasfusing?

Für Glasfusing eignet sich ein spezieller Fusingofen oder ein Brennofen mit gleichmäßiger Temperaturverteilung. Besonders praktisch sind Modelle mit breitem, flachem Brennraum, da Glasarbeiten meist auf ebenen Brennplatten ausgelegt werden. Wichtig sind:

  • präzise regelbare Aufheiz- und Abkühlphasen
  • mehrere programmierbare Haltezeiten
  • gleichmäßige Wärmeverteilung
  • ausreichend große Brennfläche
  • eine Höchsttemperatur von ungefähr 900 °C oder mehr

Für kleine Schmuckstücke reicht oft ein kompakter Tisch- oder Fusingofen. Für Schalen, Platten und größere Glasobjekte empfiehlt sich ein größerer Fusingofen mit horizontaler Brennfläche.

Welcher Brennofen eignet sich für Schmuck?

Für Schmuckarbeiten eignen sich kompakte Brennöfen mit kleinem Brennraum und präziser Steuerung. Sie werden beispielsweise für Emaille, Glas, Metallclay, kleine Keramikstücke oder Schmuckelemente verwendet. Je nach Material sollte der Ofen ungefähr 900 bis 1.100 °C erreichen können. Für Schmuck aus Porzellan oder hoch brennender Keramik kann eine höhere Temperatur erforderlich sein. Ein kleiner Brennofen hat den Vorteil, dass er:

  • schnell aufheizt,
  • wenig Energie verbraucht,
  • für Einzelstücke wirtschaftlich betrieben werden kann,
  • wenig Stellfläche benötigt.

Vor dem Kauf muss geprüft werden, ob der Ofen ausdrücklich für das jeweilige Schmuckmaterial und Brennverfahren geeignet ist.

Welcher Brennofen eignet sich für Porzellan?

Für Porzellan wird ein Hochtemperatur-Brennofen benötigt. Je nach Porzellanmasse liegt die Brenntemperatur häufig zwischen 1.250 und 1.350 °C. Der Brennofen sollte daher eine maximale Temperatur von mindestens 1.300 °C, besser bis etwa 1.320 oder 1.350 °C, erreichen können. Wichtig ist außerdem eine gleichmäßige Temperaturverteilung, da Porzellan beim Brennen empfindlich auf Temperaturunterschiede reagieren kann. Für kleinere Porzellanarbeiten kann ein hochwertiger Toplader ausreichend sein. Für größere Stücke, Serienarbeiten oder regelmäßige Nutzung empfiehlt sich häufig ein Kammerofen. Die genaue Brennkurve und Endtemperatur sollten immer nach den Vorgaben des Porzellan- und Glasurherstellers eingestellt werden.

Stromanschluss
Welcher Stromanschluss wird benötigt?

Der benötigte Stromanschluss hängt von der Anschlussleistung und Ausführung des Brennofens ab. Kleinere Modelle werden häufig mit 230 Volt und Schukostecker betrieben. Größere Brennöfen benötigen meistens einen 400-Volt-Drehstromanschluss mit CEE-Steckdose. Je nach Modell kommen typischerweise folgende Anschlüsse infrage:

  • 230 Volt mit Schukostecker
  • 400 Volt mit CEE-16-A-Stecker
  • 400 Volt mit CEE-32-A-Stecker

Maßgeblich sind immer die technischen Daten und das Typenschild des jeweiligen Brennofens. ROHDE liefert seine Modelle abhängig von der Anschlussleistung beispielsweise mit Schukostecker sowie CEE-16-A- oder CEE-32-A-Stecker aus. (ROHDE) Der Stromanschluss sollte vor der Aufstellung von einer Elektrofachkraft geprüft werden. Verlängerungskabel oder Kabeltrommeln sollten für den Betrieb eines Brennofens nicht verwendet werden.

Gibt es Brennöfen mit 230 Volt?

Ja, es gibt Brennöfen, die mit 230 Volt betrieben werden können. Diese Modelle eignen sich besonders für:

  • Hobbykeramiker und Einsteiger
  • kleinere Werkstätten
  • Schmuck- und Emaillearbeiten
  • kleinere Keramikmengen
  • Räume ohne vorhandenen Drehstromanschluss

Ein 230-Volt-Brennofen kann jedoch je nach Leistung eine eigene Steckdose und einen separat abgesicherten Stromkreis benötigen. Nicht jeder 230-Volt-Ofen kann problemlos an jeder vorhandenen Haushaltssteckdose betrieben werden. Außerdem kann die Leistung eines 230-Volt-Modells begrenzter sein. Größere Öfen oder Modelle mit hoher Maximaltemperatur benötigen deshalb häufig 400 Volt. KITTEC bietet beispielsweise ausdrücklich auch Modellvarianten für 230 Volt an. (Kittec Brennöfen)

Benötige ich Starkstrom?

Für kleinere Brennöfen ist nicht immer Starkstrom erforderlich. Viele kompakte Modelle lassen sich mit 230 Volt betreiben. Ein 400-Volt-Drehstromanschluss, umgangssprachlich Starkstrom genannt, wird meistens benötigt, wenn der Brennofen:

  • ein größeres Brennvolumen besitzt,
  • eine hohe Anschlussleistung hat,
  • regelmäßig bis in den Steinzeug- oder Porzellanbereich brennen soll,
  • schneller aufheizen soll,
  • für Schulen, Kurse oder den gewerblichen Einsatz vorgesehen ist.

Größere Toplader und Kammeröfen werden häufig mit CEE-16-A- oder CEE-32-A-Anschluss geliefert. Ein 400-Volt-Anschluss bietet bei leistungsstärkeren Öfen eine bessere Verteilung der elektrischen Last auf mehrere Phasen. Ob Starkstrom benötigt wird, erkennen Sie in den technischen Daten beim Punkt Spannung, Anschlusswert oder Stecker.

Kann ich einen Starkstromanschluss nachrüsten?

Ein 400-Volt-Drehstromanschluss kann grundsätzlich nachgerüstet werden, sofern die vorhandene Elektroinstallation und der Hausanschluss dafür geeignet sind. Die Arbeiten dürfen ausschließlich durch einen eingetragenen Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Dieser prüft unter anderem:

  • den vorhandenen Hausanschluss,
  • den Sicherungskasten und verfügbare Sicherungsplätze,
  • den Leitungsquerschnitt,
  • die Länge des Kabelweges,
  • den benötigten Fehlerstromschutz,
  • die Absicherung mit 16 oder 32 Ampere,
  • die mögliche zusätzliche Belastung des Gebäudes.

Die Kosten hängen stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Befindet sich der Sicherungskasten in der Nähe des Aufstellortes, ist die Nachrüstung normalerweise einfacher. Bei langen Leitungswegen, Wanddurchbrüchen oder einem älteren Sicherungskasten kann sie aufwendiger werden. Vor dem Kauf des Brennofens empfiehlt es sich, dem Elektriker das technische Datenblatt des gewünschten Modells vorzulegen.

Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Der tatsächliche Stromverbrauch hängt ab von:

  • der Anschlussleistung des Ofens,
  • der Brenntemperatur,
  • der Dauer des Brennprogramms,
  • der Isolierung,
  • der Beladung,
  • der Umgebungstemperatur,
  • den Heiz- und Haltezeiten.

Die angegebene Leistung in Kilowatt ist die maximale Leistungsaufnahme während der Heizphasen. Der Ofen zieht diese Leistung jedoch nicht während des gesamten Brennvorgangs durchgehend, da die Steuerung die Heizung abhängig von der Temperatur ein- und ausschaltet. Eine grobe Berechnung lautet: Stromverbrauch in kWh = durchschnittliche Leistungsaufnahme × Brenndauer Beispiel: Ein Brennofen mit 5 kW Anschlussleistung und einer Brenndauer von 8 Stunden würde bei durchgehender Volllast höchstens 40 kWh verbrauchen. Der tatsächliche Verbrauch liegt häufig darunter, weil die Heizung insbesondere gegen Ende des Programms nicht permanent eingeschaltet ist. Für eine realistische Kostenberechnung sollte der vom Hersteller angegebene Verbrauch pro Brand verwendet oder der Ofen mit einem geeigneten Stromzähler gemessen werden.

Welche Absicherung wird benötigt?

Die notwendige Absicherung richtet sich nach der Spannung, der Anschlussleistung, der Stromaufnahme und den Herstellervorgaben des konkreten Brennofens. Typische Ausführungen sind:

  • 230 Volt mit 16 Ampere
  • 230 Volt mit höherer Absicherung, zum Beispiel 20 oder 32 Ampere
  • 400 Volt mit CEE 16 Ampere
  • 400 Volt mit CEE 32 Ampere

Eine normale Schukosteckdose darf üblicherweise höchstens mit 16 Ampere abgesichert sein. Leistungsstärkere einphasige 230-Volt-Modelle können jedoch eine besondere Steckverbindung und beispielsweise eine Absicherung mit 32 Ampere benötigen. Nabertherm weist bei einzelnen 230-Volt-Ausführungen ausdrücklich eine Absicherung von 32 Ampere aus. (Nabertherm) Die vorhandene Sicherung allein reicht als Prüfung nicht aus. Auch Leitung, Steckdose, Fehlerstromschutzschalter und Leitungsweg müssen für die dauerhafte Belastung geeignet sein. Die endgültige Auslegung und Prüfung muss deshalb durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Hinweis für Ihre Kunden: Die Angaben in der jeweiligen Produktbeschreibung, Betriebsanleitung und auf dem Typenschild sind verbindlich und haben Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen.

Aufstellung
Wo darf ein Brennofen aufgestellt werden?

Ein elektrischer Brennofen muss in einem trockenen, geschlossenen und gut belüfteten Raum aufgestellt werden. Der Standort muss vor Regen, Feuchtigkeit, Frost und aggressiven Dämpfen geschützt sein. Der Ofen darf nicht im Freien betrieben werden. Außerdem muss die vom Brennofen abgegebene Wärme sicher aus dem Raum abgeführt werden können. (Nabertherm) Geeignete Aufstellorte können beispielsweise sein:

  • ein separater Brennraum,
  • eine Keramikwerkstatt,
  • ein geeigneter Kellerraum,
  • ein entsprechend vorbereiteter Garagenraum,
  • ein Werk- oder Technikraum.

Nicht geeignet sind Wohn- und Schlafräume, Fluchtwege, feuchte Räume sowie Bereiche, in denen Kraftstoffe, Lösungsmittel, Farben, Papier oder andere leicht entzündliche Stoffe gelagert werden. Die Betriebsanleitung des jeweiligen Brennofenmodells ist immer maßgeblich, da sich die Anforderungen je nach Hersteller und Bauart unterscheiden können.

Darf ein Brennofen in einer Garage betrieben werden?

Die Aufstellung in einer Garage kann technisch möglich sein, wenn die Garage trocken, frostgeschützt, ausreichend belüftet und brandschutztechnisch geeignet ist. Während des Brennbetriebs sollten sich dort keine Fahrzeuge, Benzinkanister, Gasflaschen, Lacke, Lösungsmittel oder andere brennbare beziehungsweise explosionsgefährliche Stoffe befinden. Der Ofen muss mit ausreichend Abstand zu Wänden, Garagentor, Regalen und gelagerten Gegenständen aufgestellt werden. Zu beachten ist außerdem, dass eine Garage baurechtlich in erster Linie zum Abstellen von Fahrzeugen vorgesehen ist. Wird sie regelmäßig oder dauerhaft als Keramikwerkstatt beziehungsweise Brennraum genutzt, kann je nach örtlicher Situation eine Prüfung durch die zuständige Bauaufsicht, den Brandschutz oder die Gebäudeversicherung erforderlich sein. Empfehlung: Die Garage sollte während des Brennvorgangs ausschließlich als Brennraum genutzt werden.

Kann ein Brennofen im Keller stehen?

Ein Brennofen kann grundsätzlich in einem Kellerraum aufgestellt werden, sofern der Raum:

  • trocken und ausreichend warm ist,
  • eine wirksame Be- und Entlüftung besitzt,
  • nicht als Fluchtweg genutzt wird,
  • einen geeigneten Stromanschluss hat,
  • einen sicheren Transport des Ofens ermöglicht,
  • ausreichend Abstand zu Wänden, Decke und Gegenständen bietet.

Problematisch sind feuchte Kellerräume, niedrige Decken, enge Treppen, fehlende Fenster oder unzureichende Abluftmöglichkeiten. Nabertherm nennt für den Aufstellraum beispielsweise eine Temperatur von etwa 5 bis 40 °C und eine maximale relative Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent. Die konkreten Vorgaben der jeweiligen Betriebsanleitung haben jedoch Vorrang. (Nabertherm) Vor der Bestellung sollten deshalb Türbreiten, Treppen, Kurven, Deckenhöhe und die Tragfähigkeit des Bodens geprüft werden.

Welche Sicherheitsabstände müssen eingehalten werden?

Die notwendigen Sicherheitsabstände richten sich nach dem Hersteller, dem Brennofenmodell und den Materialien in der Umgebung. Nabertherm nennt für zahlreiche Keramikbrennöfen grundsätzlich einen Abstand von mindestens einem Meter zu brennbaren Materialien – seitlich und oberhalb des Ofens. Bei bestimmten nicht brennbaren Flächen können laut konkreter Betriebsanleitung geringere Seitenabstände zulässig sein. (Nabertherm) ROHDE fordert ebenfalls ausreichend Abstand, eine gute Belüftung und die sichere Abführung der entstehenden Wärme. Die genauen Werte müssen der Anleitung des jeweiligen Modells entnommen werden. (ROHDE) Zu brennbaren Gegenständen gehören unter anderem:

  • Holzwände und Holzmöbel,
  • Regale,
  • Vorhänge,
  • Kartons und Papier,
  • Farben und Lösungsmittel,
  • Kunststoffgegenstände,
  • Dämmstoffe und Holzdecken.

Der auf der Produktseite genannte Abstand ist nur eine Orientierung. Verbindlich ist die aktuelle Betriebsanleitung des ausgewählten Brennofens.

Benötigt ein Brennofen eine Abluftanlage?

Beim Brennen von Ton, Glasuren und anderen Materialien können Wasserdampf, Gerüche sowie gesundheitlich bedenkliche Gase und Dämpfe entstehen. Deshalb muss der Aufstellraum zuverlässig be- und entlüftet werden. Nabertherm empfiehlt, die Abluft über eine geeignete Verrohrung oder Abzugshaube ins Freie zu führen. Die Auslegung sollte bei Bedarf durch einen Lüftungsfachbetrieb erfolgen. (Nabertherm) Ob eine fest installierte Abluftanlage zwingend erforderlich ist, hängt ab von:

  • dem Brennofenmodell,
  • den gebrannten Materialien,
  • der Häufigkeit der Nutzung,
  • der Raumgröße,
  • den vorhandenen Fenstern und Lüftungsmöglichkeiten,
  • den Vorgaben des Herstellers und der Arbeitsstätte.

Ein geöffnetes Fenster allein ist insbesondere bei regelmäßigem Betrieb, Schulen, Kursräumen oder gewerblicher Nutzung nicht immer ausreichend. Die Abluft sollte so geführt werden, dass sie nicht in andere Räume oder durch benachbarte Fenster wieder in das Gebäude gelangt.

Wie warm wird der Raum während des Brennens?

Ein Brennofen gibt trotz seiner Isolierung während des Betriebs deutlich Wärme an den Aufstellraum ab. Wie stark sich der Raum erwärmt, hängt unter anderem ab von:

  • der Größe und Leistung des Ofens,
  • der Brenntemperatur und Brenndauer,
  • der Raumgröße,
  • der Wärmedämmung des Gebäudes,
  • der Außentemperatur,
  • der Belüftung,
  • der Anzahl gleichzeitig betriebener Öfen.

Eine pauschale Raumtemperatur kann deshalb nicht angegeben werden. Besonders in kleinen, geschlossenen Räumen kann es während eines Hochtemperaturbrandes deutlich wärmer werden. Der Betreiber muss dafür sorgen, dass die abgestrahlte Wärme abgeführt wird; bei schwierigen Raumverhältnissen empfiehlt Nabertherm die Beratung durch einen Lüftungsfachbetrieb. (Nabertherm) Empfindliche Geräte, Lebensmittel und temperaturempfindliche Materialien sollten nicht im Brennraum gelagert werden.

Welche Bodenbeschaffenheit ist erforderlich?

Der Brennofen muss auf einem ebenen, stabilen und nicht brennbaren Untergrund stehen. Der Boden beziehungsweise das Untergestell muss das Gewicht des Ofens einschließlich Brennplatten, Brenngut und Zubehör sicher tragen können. Als nicht brennbare Untergründe kommen beispielsweise infrage:

  • Beton,
  • keramische Fliesen,
  • Naturstein,
  • Stahl,
  • geeignete Brandschutzplatten.

Nabertherm nennt als Beispiele für nicht brennbare Unterlagen Beton, Baukeramik, Glas, Aluminium oder Stahl. (Nabertherm) Holzböden, Teppich, Laminat und andere brennbare Bodenbeläge sind ohne eine vom Hersteller beziehungsweise Brandschutzfachmann freigegebene Schutzmaßnahme nicht geeignet. Der Ofen darf nicht wackeln oder schräg stehen. Bei schweren Kammeröfen sollte zusätzlich die Tragfähigkeit der Decke beziehungsweise Bodenplatte geprüft werden. Wichtiger Hinweis: Die Anforderungen können je nach Hersteller, Modell, Gebäude und Nutzungsart abweichen. Maßgeblich sind immer die aktuelle Betriebsanleitung, die örtlichen Brandschutz- und Bauvorschriften sowie die Prüfung durch Elektro- und gegebenenfalls Lüftungsfachkräfte.

Bedienung
Wie funktioniert ein Brennofen?

Ein elektrischer Brennofen erhitzt den Brennraum mithilfe von Heizelementen beziehungsweise Heizspiralen. Ein Temperaturfühler misst laufend die Temperatur im Ofen und übermittelt sie an die Steuerung. Diese schaltet die Heizung automatisch ein und aus, damit die zuvor eingestellte Brennkurve möglichst genau eingehalten wird. Eine Brennkurve besteht typischerweise aus:

  • einer oder mehreren Aufheizphasen,
  • einer Endtemperatur,
  • einer Haltezeit,
  • einer geregelten oder natürlichen Abkühlphase.

Während des Brandes verändern sich Ton, Glasur oder Glas durch die hohen Temperaturen dauerhaft. Keramik wird zunächst geschrüht und anschließend meist glasiert gebrannt. Der Ofen darf erst geöffnet werden, wenn er ausreichend abgekühlt ist.

Wie lange dauert ein Brand?

Die Dauer hängt von Material, Brenntemperatur, Ofengröße, Beladung und eingestelltem Brennprogramm ab. Ein vollständiger Brennvorgang einschließlich Abkühlung dauert häufig zwischen 12 und 24 Stunden. Als grobe Orientierung:

  • kleiner Schmuck- oder Emaillebrand: häufig wenige Stunden,
  • Glasfusing: je nach Programm etwa 8 bis 15 Stunden,
  • Schrühbrand: meist ungefähr 8 bis 12 Stunden Aufheizzeit,
  • Glasur- oder Steinzeugbrand: häufig etwa 8 bis 14 Stunden Aufheizzeit,
  • vollständige Abkühlung: meist weitere 8 bis 15 Stunden.

Große oder stark beladene Brennöfen benötigen häufig länger. Auch besonders langsame Aufheiz- oder Abkühlphasen verlängern die Brenndauer. Der Ofen sollte nicht vorzeitig geöffnet werden, da ein zu schnelles Abkühlen Werkstücke und Ofenmaterial beschädigen kann.

Kann ich den Ofen unbeaufsichtigt laufen lassen?

Ein moderner Brennofen regelt den Brennvorgang nach dem Start weitgehend automatisch. Trotzdem sollte er nicht ohne geeignete Sicherheitsmaßnahmen und nicht entgegen den Vorgaben der Betriebsanleitung unbeaufsichtigt betrieben werden. Vor jedem Brand sollten kontrolliert werden:

  • Aufstellraum und Sicherheitsabstände,
  • Stromanschluss und Zuleitung,
  • Zustand von Heizelementen, Thermoelement und Steuerung,
  • sichere Beladung des Ofens,
  • freie Zu- und Abluft,
  • korrekt eingestelltes Brennprogramm.

Während des Betriebs sollte eine verantwortliche Person erreichbar sein und den Brand regelmäßig kontrollieren. App-Funktionen und Störungsmeldungen erhöhen den Komfort, ersetzen jedoch nicht die Einhaltung der Sicherheitsvorgaben. Bei Schulen, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen können zusätzlich interne Brandschutz- oder Aufsichtsvorschriften gelten. Maßgeblich ist immer die Betriebsanleitung des jeweiligen Herstellers und Brennofenmodells.

Wie programmiere ich einen Brennofen?

Die Programmierung erfolgt über die mitgelieferte Regelanlage. Dabei werden die einzelnen Abschnitte der gewünschten Brennkurve eingegeben. Typische Einstellungen sind:

  1. Startverzögerung, falls der Brand später beginnen soll
  2. Aufheizgeschwindigkeit in Grad Celsius pro Stunde
  3. Zwischen- oder Endtemperatur
  4. Haltezeit auf der gewünschten Temperatur
  5. weitere Aufheiz- oder Abkühlsegmente
  6. Programm speichern und starten

Bei modernen Touch-Steuerungen oder App-fähigen Reglern wird die Brennkurve grafisch dargestellt. Einige Steuerungen bieten außerdem Assistenten oder bereits hinterlegte Beispielprogramme. Die Werte müssen zum verwendeten Ton, zur Glasur oder zum Glas passen. Herstellerangaben der Materialien sind zu beachten. Neue Brennprogramme sollten vor dem Start sorgfältig kontrolliert werden.

Welche Steuerung ist enthalten?

Die enthaltene Steuerung hängt vom Hersteller, Brennofenmodell und gewählten Ausstattungspaket ab. Die genaue Bezeichnung finden Sie deshalb immer in der jeweiligen Produktbeschreibung. Je nach Ausführung kann die Steuerung unter anderem bieten:

  • vorinstallierte Brennprogramme,
  • frei programmierbare Brennkurven,
  • mehrere Aufheiz- und Abkühlsegmente,
  • Haltezeiten,
  • Startverzögerung,
  • Tastensperre,
  • Energieverbrauchsanzeige,
  • WLAN-Verbindung und App-Anbindung,
  • Aufzeichnung und Archivierung der Brenndaten.

ROHDE bietet beispielsweise Steuerungen der ST-Serie mit bis zu 32 speicherbaren Programmen und je nach Ausführung WLAN-Anbindung an die myKiln-App. Nabertherm verwendet bei aktuellen Keramiköfen unter anderem den Touch-Controller AC590 mit bis zu 50 Programmen und 40 Segmenten. KITTEC bietet verschiedene Thermocomputer; die WLAN-fähige TC75 WU kann mit der SuperWise-App verbunden werden. (ROHDE)

Kann ich eigene Brennprogramme speichern?

Bei den meisten aktuellen digitalen Steuerungen können eigene Brennprogramme gespeichert werden. Die Anzahl und der mögliche Programmumfang unterscheiden sich jedoch je nach Regler. Je nach Steuerung lassen sich beispielsweise speichern:

  • Schrühbrandprogramme,
  • Glasurbrandprogramme,
  • Steinzeug- und Porzellanbrände,
  • Glasfusing-Programme,
  • besonders langsame Aufheizkurven,
  • kontrollierte Abkühlprogramme.

ROHDE-Steuerungen wie ST 310, ST 411 oder ST 632 verfügen beispielsweise über 32 Programmspeicher. Der Nabertherm AC590 bietet bis zu 50 Programme mit jeweils bis zu 40 Segmenten. Bei KITTEC hängt die Anzahl vom gewählten Thermocomputer ab; die TC75 WU besitzt beispielsweise sechs Programme mit hinterlegten Brennkurven. (ROHDE) Vorhandene Standardprogramme sollten immer an die Angaben des Ton- oder Glasurherstellers angepasst werden.

Kann ich den Brennofen per App steuern?

Bei vielen aktuellen Brennofensteuerungen ist eine Verbindung mit einer App möglich. Ob der Brennofen nur überwacht oder auch vollständig bedient werden kann, hängt vom Hersteller und der eingesetzten Steuerung ab. Mögliche App-Funktionen sind:

  • aktuelle Temperatur anzeigen,
  • Programmstatus überwachen,
  • Brennkurven erstellen und übertragen,
  • Brenndaten archivieren,
  • Energieverbrauch anzeigen,
  • Push-Mitteilungen bei Programmende oder Störungen,
  • Programme starten oder stoppen.

ROHDE bietet mit myKiln eine kostenlose App und Browseranwendung. Damit lassen sich unter anderem Brennprogramme erstellen, an kompatible Regler senden, Brennkurven speichern und Statusmeldungen empfangen. (ROHDE myKiln) Nabertherm bietet die MyNabertherm-App für Controller der Serie 500. Sie dient insbesondere der mobilen Überwachung des Ofens und der Anzeige von Prozessdaten. (nabertherm.com) KITTEC bietet bei kompatiblen WLAN-Steuerungen die SuperWise-App. Je nach Regler können Brennvorgänge per Smartphone, Tablet oder PC gestartet, überwacht und gestoppt sowie Programme bearbeitet werden. (Kittec Brennöfen 1800°C) Eine stabile WLAN- und Internetverbindung ist erforderlich. Die App ersetzt keine fachgerechte Aufstellung, regelmäßige Kontrolle oder die Sicherheitshinweise der Betriebsanleitung.

Lieferung
Wie wird der Brennofen geliefert?

Brennöfen werden in der Regel transportsicher verpackt und per Spedition geliefert. Je nach Modell erfolgt die Lieferung auf einer Palette, in einem stabilen Holzverschlag oder mit zusätzlicher Schutzverpackung. Die genaue Lieferart hängt ab von:

  • Hersteller und Brennofenmodell,
  • Größe und Gewicht,
  • Lieferadresse,
  • gewählter Versand- oder Einbringungsleistung.

Die Standardlieferung erfolgt normalerweise an eine gut erreichbare Lieferadresse. Der Zufahrtsweg muss für ein Speditionsfahrzeug geeignet sein.

Ist der Brennofen betriebsbereit?

Viele Brennöfen werden weitgehend vormontiert geliefert. Vor dem ersten Brand sind jedoch je nach Modell noch einige Schritte erforderlich. Dazu können gehören:

  • Brennofen am vorgesehenen Standort aufstellen,
  • Transportsicherungen und Verpackungsmaterial entfernen,
  • Steuerung beziehungsweise Regelanlage anschließen,
  • Stromanschluss durch eine Elektrofachkraft prüfen lassen,
  • Abluftsystem montieren oder Raumlüftung sicherstellen,
  • Brennplatten und Stützen einsetzen,
  • gegebenenfalls einen Leer- oder Einbrennbrand durchführen.

Ein Brennofen mit Schukostecker kann technisch einfacher anzuschließen sein als ein Modell mit 400-Volt-Anschluss. Trotzdem müssen Aufstellort, Steckdose, Absicherung und Lüftung den Herstellervorgaben entsprechen. Die Betriebsanleitung sollte vor der ersten Inbetriebnahme vollständig gelesen werden.

Wird der Brennofen bis zum Aufstellort geliefert?

Die übliche Standardlieferung erfolgt meistens frei Bordsteinkante. Das bedeutet, dass die Spedition den Brennofen an der Lieferadresse abstellt, ihn aber nicht automatisch in das Gebäude, in den Keller, in eine Etage oder bis zum endgültigen Aufstellort transportiert. Eine Lieferung bis zum Aufstellort kann je nach Modell und Region als zusätzliche Leistung möglich sein. Dafür müssen vorab unter anderem folgende Punkte geklärt werden:

  • Tür- und Durchgangsbreiten,
  • Treppen und Stufen,
  • Etage und Aufzug,
  • Bodenbeschaffenheit,
  • Gewicht und Abmessungen des Ofens,
  • enge Kurven oder Flure,
  • Zufahrts- und Parksituation.

Bei schweren Kammeröfen kann für die Einbringung ein spezielles Transportunternehmen, ein Hubwagen, ein Kran oder anderes Hebezeug erforderlich sein.

Kann der Brennofen durch eine normale Tür transportiert werden?

Das hängt von den Außenmaßen des Brennofens und von der tatsächlich nutzbaren Türbreite ab. Maßgeblich ist nicht nur die angegebene Türbreite, sondern die freie Durchgangsbreite zwischen Türblatt, Rahmen und Beschlägen. Vor der Bestellung sollten geprüft werden:

  • Breite, Tiefe und Höhe des Brennofens,
  • abnehmbare Bauteile wie Steuerung, Untergestell oder Deckel,
  • Türrahmen und Türgriffe,
  • Schwellen und Stufen,
  • Treppenbreite,
  • Wendungen und enge Flure,
  • Höhe von Aufzugstüren.

Für einen sicheren Transport sollte zusätzlich etwas Spielraum eingeplant werden. Bei einem 85 Zentimeter breiten Ofen reicht eine Tür mit exakt 85 Zentimetern freiem Durchgang in der Regel nicht aus. Die Außenmaße des jeweiligen Modells finden Sie in den technischen Daten der Produktbeschreibung.

Wie schwer ist der Brennofen?

Das Gewicht hängt stark von Bauart, Größe, Isolierung und Ausstattung ab. Als grobe Orientierung:

  • kleine Tisch- und Schmucköfen: häufig etwa 20 bis 60 Kilogramm,
  • kleinere Toplader: häufig etwa 60 bis 120 Kilogramm,
  • größere Toplader: häufig etwa 100 bis 250 Kilogramm,
  • Kammeröfen: je nach Größe etwa 150 Kilogramm bis weit über 1.000 Kilogramm.

Zusätzlich zum Ofengewicht müssen beim Transport gegebenenfalls Untergestell, Brennplatten, Steuerung und Zubehör berücksichtigt werden. Bei schweren Öfen sollte außerdem geprüft werden, ob der Boden beziehungsweise die Decke am Aufstellort ausreichend tragfähig ist.

Wie lange ist die Lieferzeit?

Die Lieferzeit hängt von Modell, Hersteller, Ausstattung und aktueller Verfügbarkeit ab. Lagernde Brennöfen können häufig innerhalb weniger Werktage oder Wochen geliefert werden. Brennöfen, die erst produziert, konfiguriert oder mit Sonderausstattung versehen werden, können eine längere Lieferzeit haben. Die Lieferzeit wird unter anderem beeinflusst durch:

  • aktuelle Lagerbestände,
  • Produktionsauslastung des Herstellers,
  • gewählte Steuerung,
  • Sonderausführungen,
  • Speditionslaufzeit,
  • gewünschte Einbringungsleistung.

Die in der Produktbeschreibung angegebene Lieferzeit ist eine Orientierung. Bei dringend benötigten Brennöfen empfiehlt sich eine Verfügbarkeitsanfrage vor der Bestellung.

Wird der Brennofen auf einer Palette geliefert?

Die meisten Toplader und kleineren bis mittleren Kammeröfen werden auf einer Palette geliefert. Der Ofen wird darauf befestigt und mit Folie, Karton, Kantenschutz oder einem Holzverschlag gegen Transportschäden geschützt. Größere Kammeröfen oder besonders schwere Modelle können auf:

  • mehreren Paletten,
  • einem verstärkten Transportgestell,
  • einem Holzrahmen,
  • oder mit Spezialtransport

geliefert werden. Für die Anlieferung sollte eine ebene und ausreichend befestigte Abstellfläche vorhanden sein. Die Palette sollte erst nach einer Sichtprüfung auf mögliche Transportschäden entfernt werden. Wichtig bei der Warenannahme: Kontrollieren Sie die Verpackung und den Brennofen möglichst sofort auf sichtbare Schäden. Auffälligkeiten sollten auf dem Frachtbrief vermerkt und fotografisch dokumentiert werden. Verdeckte Schäden sollten unverzüglich gemeldet werden.

Zubehör
Ist ein Brennset enthalten?

Ob ein Brennset enthalten ist, hängt vom jeweiligen Brennofenmodell und vom gewählten Angebot ab. Bei vielen Brennöfen gehören Brennplatten und Stützen nicht automatisch zum serienmäßigen Lieferumfang und müssen separat bestellt werden. Ein typisches Brennset besteht aus:

  • mehreren Einlege- beziehungsweise Brennplatten,
  • Stützen in verschiedenen Höhen,
  • gegebenenfalls kleinen Dreipunktstützen,
  • je nach Set weiterem Besatzmaterial.

In der jeweiligen Produktbeschreibung ist angegeben, ob ein Brennset enthalten ist. Falls kein Set beiliegt, empfehlen wir ein genau auf den Brennraum abgestimmtes Besatzset.

Welches Brennzubehör benötige ich?

Für den normalen Keramikbrand benötigen Sie in der Regel mindestens:

  • passende Brennplatten,
  • Stützen in verschiedenen Höhen,
  • Trennmittel für Brennplatten,
  • gegebenenfalls Dreifüße oder kleine Abstandhalter,
  • hitzebeständige Handschuhe für Arbeiten am abgekühlten Ofen,
  • geeignetes Werkzeug zur Reinigung der Brennplatten.

Für spezielle Anwendungen kann zusätzliches Zubehör sinnvoll sein, zum Beispiel:

  • Schamotteplatten,
  • Lochplatten,
  • Fusingplatten,
  • Formen für Glasfusing,
  • Brennhilfsmittel für Schmuck oder Porzellan,
  • Abluftzubehör,
  • zusätzlicher Temperaturfühler.

Welches Zubehör benötigt wird, hängt vom Brennofen, dem Brenngut und dem gewünschten Brennverfahren ab.

Welche Einlegeplatten werden empfohlen?

Die Einlegeplatten müssen zum Innendurchmesser beziehungsweise zu den Innenmaßen des Brennofens passen. Dabei sollte zwischen Platte und Ofenwand ausreichend Abstand bleiben, damit die heiße Luft im Brennraum zirkulieren kann. Für viele Keramikbrände werden hochwertige Brennplatten aus Schamotte oder Cordierit verwendet. Für höhere Temperaturen und häufige Steinzeugbrände können besonders temperaturbeständige Platten sinnvoll sein. Wichtig sind:

  • passende Abmessungen,
  • geeignete maximale Einsatztemperatur,
  • ausreichende Tragfähigkeit,
  • möglichst geringes Eigengewicht,
  • passendes Plattenformat für den jeweiligen Ofen.

Die Brennplatten sollten nicht direkt auf dem Ofenboden liegen, sondern auf geeigneten Stützen aufgebaut werden. Außerdem empfiehlt sich die Verwendung eines passenden Plattentrennmittels, damit Glasurtropfen die Platte nicht dauerhaft beschädigen.

Wann müssen Heizspiralen ersetzt werden?

Heizspiralen beziehungsweise Heizelemente sind Verschleißteile. Ihre Lebensdauer hängt unter anderem von der Anzahl der Brände, den Brenntemperaturen, der Aufheizgeschwindigkeit, der Ofenatmosphäre und der Pflege des Brennofens ab. Ein Austausch kann erforderlich sein, wenn:

  • der Ofen deutlich länger zum Aufheizen benötigt,
  • die gewünschte Endtemperatur nicht mehr erreicht wird,
  • einzelne Heizspiralen sichtbar unterbrochen sind,
  • die Temperaturverteilung im Brennraum ungleichmäßig wird,
  • die Steuerung eine Heiz- oder Leistungsstörung meldet,
  • die Spiralen stark verformt oder aus ihren Rillen herausgewandert sind.

Heizelemente sollten möglichst als vollständiger, auf das Modell abgestimmter Satz ausgetauscht werden. Der Einbau sollte entsprechend der Herstelleranleitung und bei Bedarf durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen.

Kann ich Ersatzteile nachbestellen?

Für viele Brennöfen können Ersatz- und Verschleißteile auch nach dem Kauf nachbestellt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Heizspiralen beziehungsweise Heizelemente,
  • Thermoelemente,
  • Steuerungen und Regler,
  • Schütze und Relais,
  • Deckel- und Türdichtungen,
  • Gasdruckfedern,
  • Scharniere und Verschlüsse,
  • Brennplatten und Stützen,
  • Anschlussleitungen und Stecker.

Für die richtige Zuordnung werden normalerweise Hersteller, genaue Modellbezeichnung, Baujahr und Seriennummer benötigt. Bei älteren Brennöfen kann zusätzlich ein Foto des Typenschildes oder des vorhandenen Bauteils hilfreich sein. Da sich Bauteile innerhalb einer Modellreihe unterscheiden können, sollten Ersatzteile nicht nur anhand der Ofengröße bestellt werden.

Welche Regale und Stützen passen?

Im Brennofen werden üblicherweise keine normalen Regale verwendet, sondern ein Besatzaufbau aus Brennplatten und keramischen Stützen. Die passenden Brennplatten richten sich nach:

  • Form und Größe des Brennraums,
  • Innendurchmesser beziehungsweise Innenbreite,
  • maximaler Brenntemperatur,
  • Gewicht und Form des Brennguts.

Die Stützen müssen temperaturbeständig sein und gleichmäßig unter den Brennplatten angeordnet werden. Häufig werden mehrere Höhen kombiniert, damit der verfügbare Brennraum optimal genutzt werden kann. Typische Stützenhöhen sind beispielsweise:

  • 25 oder 30 mm,
  • 50 mm,
  • 75 mm,
  • 100 mm,
  • 150 mm oder höher.

Zwischen Brenngut, Brennplatte, Heizelementen und Ofendecke muss ausreichend Abstand bleiben. Platten und Stützen sollten immer für das konkrete Ofenmodell und die vorgesehene Brenntemperatur ausgelegt sein.

Wartung
Wie reinige ich einen Brennofen?

Ein Brennofen sollte regelmäßig im kalten und spannungsfreien Zustand gereinigt werden. Entfernen Sie lose Tonreste, Glasursplitter und Staub vorsichtig mit einem weichen Handfeger oder einem geeigneten Staubsauger. Dabei dürfen Heizspiralen, Thermoelement und Isoliersteine nicht beschädigt werden. Wichtig ist:

  • den Ofen vor der Reinigung vollständig abkühlen lassen,
  • den Netzstecker ziehen beziehungsweise die Stromversorgung abschalten,
  • keine nassen Tücher im Brennraum verwenden,
  • keine aggressiven Reinigungsmittel einsetzen,
  • Glasur- und Tonreste möglichst sofort entfernen,
  • Brennplatten regelmäßig kontrollieren und neu mit Trennmittel behandeln.

Beschädigte Feuerleichtsteine sollten nicht unnötig berührt oder abgeschliffen werden. Bei größeren Schäden empfiehlt sich die Prüfung durch einen Fachbetrieb oder den Hersteller.

Wie lange halten Heizspiralen?

Heizspiralen beziehungsweise Heizelemente sind Verschleißteile. Ihre Lebensdauer hängt stark von der Nutzung ab. Entscheidend sind unter anderem:

  • Anzahl der Brände,
  • maximale Brenntemperatur,
  • Aufheizgeschwindigkeit,
  • Ofenatmosphäre,
  • verwendete Glasuren und Materialien,
  • Pflege und Beladung des Brennofens.

Bei normaler Nutzung können Heizspiralen mehrere hundert Brände halten. Häufige Hochtemperaturbrände bis 1.280 °C oder darüber verkürzen die Lebensdauer stärker als niedrigere Schrühbrände. Typische Anzeichen für verschlissene Heizspiralen sind:

  • deutlich längere Aufheizzeiten,
  • die Endtemperatur wird nicht mehr erreicht,
  • ungleichmäßige Temperaturverteilung,
  • sichtbare Risse oder Unterbrechungen,
  • stark verformte oder aus den Rillen herausstehende Spiralen.

Eine pauschale Lebensdauer in Jahren lässt sich deshalb nicht zuverlässig angeben.

Wie oft muss ein Brennofen gewartet werden?

Ein Brennofen sollte regelmäßig kontrolliert werden. Bei privater Nutzung empfiehlt sich mindestens eine Sichtprüfung vor jedem Brand und eine gründlichere Kontrolle mehrmals im Jahr. Bei häufiger, schulischer oder gewerblicher Nutzung sind kürzere Prüfintervalle sinnvoll. Kontrolliert werden sollten insbesondere:

  • Heizspiralen und deren Sitz,
  • Thermoelement,
  • Anschlusskabel und Stecker,
  • Tür, Deckel und Scharniere,
  • Dichtungen,
  • Schütze und Relais,
  • Brennraum und Isolierung,
  • Lüftung und Abluftführung,
  • Funktion der Steuerung.

Elektrische Prüfungen und Reparaturen dürfen nur durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte durchgeführt werden. Die Wartungsvorgaben des jeweiligen Herstellers und der Betriebsanleitung sind verbindlich.

Kann ich Heizspiralen selbst wechseln?

Ein Austausch der Heizspiralen ist technisch bei vielen Brennöfen möglich, sollte aber nur von Personen durchgeführt werden, die über die nötigen elektrotechnischen Kenntnisse verfügen. Beim Wechsel müssen unter anderem:

  • der Brennofen vollständig spannungsfrei sein,
  • die richtigen Heizelemente für Modell und Seriennummer verwendet werden,
  • Anschlüsse fachgerecht hergestellt werden,
  • Isoliersteine und Halterungen unbeschädigt bleiben,
  • die elektrische Sicherheit anschließend geprüft werden.

Fehlerhafte Anschlüsse können zu Stromschlägen, Überhitzung, Brandgefahr oder Schäden an Steuerung und Brennofen führen. Deshalb empfehlen wir, den Austausch durch einen Fachbetrieb, einen qualifizierten Elektriker oder den Kundendienst des Herstellers durchführen zu lassen.

Wie lange hält ein Brennofen?

Ein hochwertiger Brennofen kann bei sachgemäßer Nutzung und regelmäßiger Pflege viele Jahre oder sogar mehrere Jahrzehnte verwendet werden. Die genaue Lebensdauer hängt von Bauweise, Nutzungshäufigkeit, Brenntemperatur, Wartung und Aufstellbedingungen ab. Verschleißteile wie Heizspiralen, Thermoelemente, Schütze, Relais oder Dichtungen müssen im Laufe der Zeit möglicherweise ersetzt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass der gesamte Brennofen ausgetauscht werden muss. Eine lange Lebensdauer wird unterstützt durch:

  • fachgerechte Aufstellung,
  • ausreichende Belüftung,
  • regelmäßige Reinigung,
  • kontrollierte Brennprogramme,
  • Vermeidung von Überladung,
  • rechtzeitigen Austausch von Verschleißteilen,
  • Schutz vor Feuchtigkeit, Frost und aggressiven Dämpfen.

Bei guter Ersatzteilversorgung kann ein Brennofen häufig sehr lange wirtschaftlich weiterbetrieben werden.

Sicherheit
Ist ein Brennofen sicher?

Ein moderner elektrischer Brennofen ist bei fachgerechter Aufstellung, korrektem Anschluss und bestimmungsgemäßem Betrieb grundsätzlich sicher. Die Steuerung regelt den Temperaturverlauf automatisch und schaltet die Heizung nach Programmende ab. Dennoch entstehen im Betrieb sehr hohe Temperaturen, heiße Oberflächen und Abgase. Für einen sicheren Betrieb müssen insbesondere die Herstellerangaben zu Aufstellort, Sicherheitsabständen, Belüftung, Elektroanschluss und Wartung eingehalten werden. Vor jedem Brand sollten Ofen, Zuleitung, Steuerung, Thermoelement, Heizelemente und Beladung kontrolliert werden. Die Betriebsanleitung des jeweiligen Modells ist verbindlich. Kinder und unbefugte Personen dürfen keinen Zugang zum heißen Ofen haben. Brennbare oder explosionsgefährliche Materialien wie Papier, Kartons, Holz, Lacke, Lösungsmittel, Kraftstoffe oder Gasflaschen dürfen sich nicht im Sicherheitsbereich befinden.

Muss ein Rauchmelder installiert sein?

Ob ein Rauch- oder Brandmelder gesetzlich vorgeschrieben ist, hängt vom Gebäude, Bundesland und von der Nutzungsart des Raumes ab. Die allgemeine Rauchwarnmelderpflicht in Wohnungen betrifft beispielsweise in Nordrhein-Westfalen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die als Rettungswege aus Aufenthaltsräumen dienen. Daraus ergibt sich nicht automatisch eine gesetzliche Rauchmelderpflicht unmittelbar im privaten Brennraum, Keller oder in der Garage. Bei Schulen, Werkstätten und gewerblichen Räumen können jedoch ein Brandschutzkonzept, eine Gefährdungsbeurteilung oder besondere Bauvorschriften zusätzliche Brandmeldeeinrichtungen verlangen. (Recht.NRW) Unabhängig von einer gesetzlichen Pflicht ist eine geeignete Brandfrüherkennung im Bereich des Brennraums empfehlenswert. Welcher Melder geeignet ist, sollte wegen möglicher Hitze, Staub, Wasserdampf oder Brenngase mit einem Brandschutzfachbetrieb abgestimmt werden. Ein gewöhnlicher Rauchwarnmelder direkt über dem Ofen kann unter ungünstigen Bedingungen Fehlalarme auslösen.

Benötige ich einen Feuerlöscher?

Für den privaten Betrieb besteht nicht automatisch in jedem Fall eine allgemeine Pflicht, nur wegen des Brennofens einen Feuerlöscher bereitzuhalten. Dennoch ist ein gut erreichbarer und geeigneter Feuerlöscher im Umfeld des Brennraums eine sinnvolle zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. In Schulen, Betrieben und anderen Arbeitsstätten richtet sich die notwendige Ausstattung nach der Gefährdungsbeurteilung und den Brandschutzvorgaben. Die Arbeitsstättenregel ASR A2.2 sieht eine Grundausstattung mit Feuerlöscheinrichtungen vor; bei erhöhter Brandgefährdung können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein. (BAuA) Der Feuerlöscher sollte:

  • gut sichtbar und schnell erreichbar sein,
  • außerhalb des unmittelbaren Hitzebereichs stehen,
  • regelmäßig geprüft werden,
  • für die vorhandenen Brandrisiken geeignet sein.

Bei einem elektrischen Defekt zuerst die Stromversorgung abschalten, sofern dies gefahrlos möglich ist. Ein Brand darf nur im Entstehungsstadium bekämpft werden, ohne sich selbst zu gefährden. Im Zweifel den Raum verlassen und die Feuerwehr über 112 alarmieren.

Welche Schutzmaßnahmen sind notwendig?

Für einen sicheren Brennbetrieb sind insbesondere folgende Maßnahmen wichtig:

  • trockener, geschlossener und ausreichend belüfteter Aufstellraum,
  • ebener, tragfähiger und nicht brennbarer Boden,
  • Sicherheitsabstände gemäß Betriebsanleitung,
  • keine brennbaren oder explosionsgefährlichen Stoffe in der Umgebung,
  • geeignete Ableitung der beim Brand entstehenden Wärme und Abluft,
  • fachgerecht ausgeführter und geprüfter Stromanschluss,
  • keine Mehrfachsteckdosen, ungeeigneten Verlängerungen oder Kabeltrommeln,
  • regelmäßige Sichtkontrolle und Wartung,
  • freie Flucht- und Rettungswege,
  • Schutz vor dem Zugriff durch Kinder oder unbefugte Personen,
  • erreichbare Möglichkeit zur Abschaltung der Stromversorgung,
  • gegebenenfalls Rauch-/Brandmeldung und Feuerlöscher.

ROHDE weist in seinen Betriebsunterlagen darauf hin, dass der Ofen im überwachten Betrieb eingesetzt und sein Betriebszustand in ausreichend kurzen Abständen kontrolliert werden soll. Außerdem wird mindestens eine jährliche Prüfung durch eine Elektrofachkraft genannt; für das konkrete Modell gelten stets dessen aktuelle Betriebsanleitung und Wartungsvorgaben. (ROHDE)

Kann ich den Ofen über Nacht laufen lassen?

Technisch dauern viele Keramikbrände so lange, dass sie in die Nacht hineinreichen können. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Brennofen völlig unbeaufsichtigt betrieben werden sollte. Ein nächtlicher Betrieb kommt nur infrage, wenn:

  • die Betriebsanleitung dies nicht ausschließt,
  • der Ofen und die Elektroinstallation einwandfrei sind,
  • der Aufstellraum brandschutztechnisch geeignet ist,
  • keine brennbaren Stoffe vorhanden sind,
  • Lüftung und Abluft dauerhaft funktionieren,
  • eine verantwortliche Person erreichbar ist,
  • der Ofen regelmäßig kontrolliert werden kann,
  • betriebliche oder versicherungsrechtliche Vorgaben eingehalten werden.

ROHDE beschreibt für seine Öfen einen überwachten Betrieb, bei dem der Betriebszustand in hinreichend kurzen Zeitabständen kontrolliert wird. Eine App oder Fernüberwachung kann dabei unterstützen, ersetzt aber weder persönliche Kontrollen noch Brand- und Aufstellschutzmaßnahmen. (ROHDE) Für Schulen, Kurseinrichtungen und gewerblich genutzte Werkstätten sollte ein nächtlicher Betrieb nur im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung und des Brandschutzkonzepts erfolgen. Für eine Verkaufsseite ist daher die Formulierung sinnvoll: Ein Brennofen arbeitet nach dem Start automatisch, sollte jedoch nicht vollständig unbeaufsichtigt betrieben werden. Ob ein Betrieb über Nacht zulässig und vertretbar ist, richtet sich nach der Betriebsanleitung, den räumlichen Bedingungen sowie den geltenden Brandschutz- und Versicherungsvorgaben.

Brennmaterial
Welche Tonarten kann ich brennen?

Welche Tonarten sich brennen lassen, hängt von der maximalen Temperatur des Brennofens ab. Grundsätzlich können viele Keramikbrennöfen unterschiedliche Tonmassen verarbeiten, zum Beispiel:

  • Irdenware
  • Steingut
  • Steinzeug
  • Terrakotta
  • schamottierte Tone
  • Modelliermassen
  • Porzellan, sofern die erforderliche Temperatur erreicht wird

Die Brenntemperatur muss immer zu den Angaben des Tonherstellers passen. Besonders wichtig ist, dass Ton und Glasur denselben Temperaturbereich besitzen. Als grobe Orientierung:

  • Irdenware und Steingut: häufig etwa 900 bis 1.150 °C
  • Steinzeug: häufig etwa 1.200 bis 1.300 °C
  • Porzellan: häufig etwa 1.250 bis 1.350 °C

Feuchter oder nicht vollständig getrockneter Ton darf nicht zu schnell aufgeheizt werden, da die Werkstücke sonst reißen oder platzen können.

Kann ich Porzellan brennen?

Ja, Porzellan kann in einem geeigneten Hochtemperatur-Brennofen gebrannt werden. Dafür muss der Ofen die vom Hersteller der Porzellanmasse angegebene Endtemperatur sicher erreichen und dauerhaft halten können. Viele Porzellanmassen werden bei ungefähr 1.250 bis 1.350 °C gebrannt. Deshalb sollte der Brennofen je nach Material mindestens etwa 1.300 °C, bei manchen Anwendungen bis zu 1.350 °C erreichen. Wichtig sind außerdem:

  • eine gleichmäßige Temperaturverteilung,
  • eine präzise programmierbare Steuerung,
  • geeignete Hochtemperatur-Brennplatten,
  • passende Glasuren,
  • ausreichender Abstand zwischen den Werkstücken.

Porzellan verformt sich beim Brand leichter als viele andere Tonarten. Die Werkstücke müssen daher sorgfältig aufgebaut und abgestützt werden.

Kann ich Glas brennen?

Glas kann in geeigneten Brennöfen erhitzt und verarbeitet werden. Für Glasfusing, Glasbiegen oder Glasmalerei sind jedoch spezielle Fusingöfen oder Brennöfen mit einer besonders gleichmäßigen Wärmeverteilung empfehlenswert. Beim Glasfusing liegen die Temperaturen je nach Glassorte und gewünschtem Ergebnis häufig zwischen etwa 600 und 900 °C. Wichtig sind:

  • eine sehr genau regelbare Aufheizung,
  • programmierbare Haltezeiten,
  • kontrollierte Abkühlphasen,
  • eine gleichmäßige Temperatur im Brennraum,
  • geeignete Fusingplatten und Trennmittel.

Nicht jedes Glas kann miteinander kombiniert werden. Verwendet werden sollten ausschließlich kompatible Gläser mit passendem Wärmeausdehnungskoeffizienten. Ungeeignet zusammengestellte Glassorten können nach dem Abkühlen reißen oder Spannungen entwickeln.

Kann ich Emaille brennen?

Ja, Emaille kann in einem geeigneten Brennofen gebrannt werden. Dabei wird eine glasartige Schicht auf Metall, Keramik oder ein anderes geeignetes Trägermaterial aufgeschmolzen. Die Brenntemperatur liegt je nach Emailleart häufig ungefähr zwischen 700 und 900 °C. Maßgeblich sind immer die Angaben des Emailleherstellers. Für Emaillearbeiten eignen sich besonders:

  • kleine Schmuck- und Laboröfen,
  • kompakte Keramikbrennöfen,
  • Brennöfen mit schneller und präziser Temperaturregelung.

Das verwendete Metall, die Emaille und das Brennprogramm müssen aufeinander abgestimmt sein. Außerdem sollte der Brennraum vor Verunreinigungen geschützt werden, da Emaillepulver und Metallrückstände andere Brände beeinflussen können.

Welche Glasuren sind geeignet?

Geeignet sind Glasuren, deren Brennbereich zur verwendeten Tonmasse und zur erreichbaren Temperatur des Brennofens passt. Man unterscheidet unter anderem:

  • Niedrigbrandglasuren
  • Steingutglasuren
  • Steinzeugglasuren
  • Porzellanglasuren
  • Effektglasuren
  • Engoben und Sinterengoben
  • transparente oder deckende Glasuren

Die Glasur darf nicht bei einer wesentlich höheren oder niedrigeren Temperatur gebrannt werden als vom Hersteller angegeben. Eine ungeeignete Kombination kann zu folgenden Problemen führen:

  • Glasur läuft von der Keramik ab
  • Glasur bleibt rau oder matt
  • Risse in der Glasuroberfläche
  • Abplatzungen
  • Blasen oder Krater
  • Verformung des Werkstücks

Vor einem größeren Brand empfiehlt sich ein Probestück. Brennplatten sollten mit geeignetem Trennmittel geschützt werden, da herunterlaufende Glasur die Platte dauerhaft beschädigen kann. Wichtig: Angaben des Ton-, Glas-, Emaille- und Glasurherstellers haben immer Vorrang. Material, Brenntemperatur, Aufheizgeschwindigkeit und Haltezeit müssen aufeinander abgestimmt sein.

Kosten
Welche Folgekosten entstehen?

Neben den Stromkosten können im Laufe der Nutzung weitere Kosten entstehen. Dazu gehören insbesondere:

  • Brennplatten, Stützen und Trennmittel,
  • Heizspiralen beziehungsweise Heizelemente,
  • Thermoelemente,
  • Schütze, Relais und Sicherungen,
  • Tür- oder Deckeldichtungen,
  • Wartung und elektrische Sicherheitsprüfung,
  • Reparatur- und Anfahrtskosten,
  • gegebenenfalls Abluftanlage und deren Wartung,
  • Versicherung und Brandschutzmaßnahmen.

Heizspiralen und Thermoelemente sind typische Verschleißteile. Wie häufig sie ersetzt werden müssen, hängt stark von der Anzahl der Brände und der regelmäßig erreichten Höchsttemperatur ab. Auch Brennplatten können durch Glasurtropfen, Risse oder Verformungen unbrauchbar werden. Eine sorgfältige Behandlung und regelmäßiges Auftragen von Plattentrennmittel reduzieren diese Kosten.

Die häufigsten Fragen
Welcher Brennofen ist der richtige?

Der passende Brennofen richtet sich danach, welche Materialien Sie brennen möchten, wie groß Ihre Werkstücke sind und wie häufig der Ofen genutzt wird. Für Hobbykeramik und kleinere Mengen sind kompakte Toplader häufig eine gute Wahl. Für Schulen, Töpferkurse, Werkstätten und größere Werkstücke eignen sich oft größere Toplader oder Kammeröfen. Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • gewünschtes Brennvolumen,
  • maximale Brenntemperatur,
  • vorhandener Stromanschluss,
  • Größe und Gewicht der Werkstücke,
  • Häufigkeit der Nutzung,
  • Platzverhältnisse und Transportweg,
  • gewünschte Steuerung und Ausstattung.

Bei Unsicherheit empfiehlt sich eine Beratung anhand des geplanten Einsatzbereichs.

Welcher Stromanschluss wird benötigt?

Der benötigte Stromanschluss hängt von der Leistung und Größe des Brennofens ab. Kleine Modelle werden teilweise mit 230 Volt betrieben. Größere Brennöfen benötigen meistens einen 400-Volt-Drehstromanschluss. Typische Anschlüsse sind:

  • 230 Volt mit Schukostecker,
  • 400 Volt mit CEE-16-A-Stecker,
  • 400 Volt mit CEE-32-A-Stecker.

Verbindlich sind die technischen Daten und das Typenschild des jeweiligen Modells. Der Anschluss und die vorhandene Elektroinstallation sollten vor der Inbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft geprüft werden.

Darf ein Brennofen in der Garage betrieben werden?

Die Aufstellung in einer Garage kann grundsätzlich möglich sein, wenn der Raum trocken, frostgeschützt, gut belüftet und brandschutztechnisch geeignet ist. Während des Betriebs dürfen sich keine Fahrzeuge, Kraftstoffe, Gasflaschen, Lacke, Lösungsmittel oder andere leicht entzündliche Stoffe in der Nähe befinden. Die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände und Aufstellhinweise des Herstellers müssen eingehalten werden. Da Garagen baurechtlich meist zum Abstellen von Fahrzeugen vorgesehen sind, sollte bei einer dauerhaften Nutzung als Brennraum zusätzlich geprüft werden, ob eine Genehmigung oder Abstimmung mit Bauaufsicht, Brandschutz und Gebäudeversicherung erforderlich ist.

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Brennofens?

Der Stromverbrauch hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Größe und Anschlussleistung des Ofens,
  • Brenntemperatur,
  • Brenndauer,
  • Isolierung,
  • Beladung,
  • Umgebungstemperatur,
  • Aufheiz- und Haltezeiten.

Die angegebene Anschlussleistung ist die maximale Leistungsaufnahme. Der Ofen heizt jedoch nicht während des gesamten Brandes dauerhaft mit voller Leistung. Die Stromkosten lassen sich so berechnen: Verbrauch in kWh × Strompreis pro kWh = Kosten pro Brand Kleine Brennöfen benötigen je nach Programm oft nur wenige Kilowattstunden, während große Kammeröfen bei Hochtemperaturbränden deutlich mehr verbrauchen können.

Wie lange dauert ein Keramikbrand?

Ein Keramikbrand dauert abhängig von Brennprogramm, Temperatur, Ofengröße und Beladung häufig zwischen 8 und 14 Stunden. Hinzu kommt die Abkühlzeit, sodass ein vollständiger Brennvorgang insgesamt oft 12 bis 24 Stunden dauert. Als grobe Orientierung:

  • Schrühbrand: etwa 8 bis 12 Stunden Aufheizzeit,
  • Glasurbrand: etwa 8 bis 14 Stunden,
  • Abkühlung: häufig weitere 8 bis 15 Stunden.

Der Brennofen sollte erst geöffnet werden, wenn er ausreichend abgekühlt ist. Zu schnelles Abkühlen kann Werkstücke und Ofenmaterial beschädigen.

Welche Sicherheitsabstände müssen eingehalten werden?

Die erforderlichen Sicherheitsabstände unterscheiden sich je nach Hersteller und Brennofenmodell. Maßgeblich ist immer die jeweilige Betriebsanleitung. Grundsätzlich muss der Brennofen ausreichend Abstand haben zu:

  • Wänden,
  • Möbeln und Regalen,
  • Holzteilen,
  • Papier und Kartons,
  • Vorhängen,
  • Kunststoffen,
  • Dämmmaterialien,
  • leicht entzündlichen Stoffen.

Der Ofen muss außerdem auf einem nicht brennbaren Untergrund stehen. Oberhalb des Brennofens muss genügend freier Raum vorhanden sein, damit Wärme sicher abgeführt werden kann.

Wie wird ein Brennofen geliefert?

Brennöfen werden normalerweise transportsicher verpackt und per Spedition geliefert. Je nach Größe erfolgt die Lieferung auf einer Palette, in einem Holzverschlag oder auf einem speziellen Transportgestell. Die Standardlieferung erfolgt häufig frei Bordsteinkante. Das bedeutet, dass der Ofen an der Lieferadresse abgestellt wird, aber nicht automatisch bis zum endgültigen Aufstellort transportiert wird. Die Zufahrt muss für ein Speditionsfahrzeug geeignet sein. Vor der Annahme sollte die Verpackung auf sichtbare Transportschäden kontrolliert werden.

Kann ein Brennofen durch eine normale Tür transportiert werden?

Das hängt von den Außenmaßen des Brennofens und der tatsächlich nutzbaren Türbreite ab. Entscheidend ist die freie Durchgangsbreite zwischen Türblatt, Rahmen und Beschlägen. Zusätzlich sollten geprüft werden:

  • Türgriffe und Schwellen,
  • Flurbreite,
  • Treppen und Stufen,
  • enge Kurven,
  • Aufzuggröße,
  • Höhe des Brennofens,
  • eventuell abnehmbare Bauteile.

Zwischen Ofen und Türöffnung sollte ausreichend Spielraum vorhanden sein. Ein Ofen mit 85 cm Außenbreite lässt sich normalerweise nicht sicher durch eine Tür mit exakt 85 cm freier Breite transportieren.

Ist ein Brennset im Lieferumfang enthalten?

Ob ein Brennset enthalten ist, hängt vom jeweiligen Modell und Angebot ab. Bei vielen Brennöfen gehören Brennplatten und Stützen nicht automatisch zur Serienausstattung. Ein typisches Brennset besteht aus:

  • mehreren Brennplatten,
  • Stützen in unterschiedlichen Höhen,
  • gegebenenfalls zusätzlichen Abstandhaltern.

In der jeweiligen Produktbeschreibung ist angegeben, ob ein Brennset enthalten ist. Passende Brennsets können bei vielen Modellen direkt als Zubehör mitbestellt werden.

Welche Steuerung ist im Brennofen verbaut?

Die enthaltene Steuerung hängt vom Hersteller, Modell und gewählten Ausstattungspaket ab. Die genaue Bezeichnung finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung. Je nach Ausführung kann die Steuerung folgende Funktionen bieten:

  • vorinstallierte Brennprogramme,
  • frei programmierbare Brennkurven,
  • mehrere Aufheiz- und Abkühlsegmente,
  • Haltezeiten,
  • Startverzögerung,
  • Tastensperre,
  • Energieverbrauchsanzeige,
  • WLAN- oder App-Anbindung.

Bei vielen Brennöfen können alternativ umfangreichere Steuerungen ausgewählt werden.

Benötige ich eine Abluftanlage?

Beim Brennen können Wasserdampf, Gerüche und Gase entstehen. Deshalb muss der Aufstellraum zuverlässig be- und entlüftet werden. Ob eine feste Abluftanlage erforderlich ist, hängt ab von:

  • Brennofenmodell,
  • verwendeten Materialien,
  • Raumgröße,
  • vorhandener Lüftung,
  • Nutzungshäufigkeit,
  • privater, schulischer oder gewerblicher Nutzung.

Bei regelmäßigem Betrieb, in Schulen, Werkstätten oder geschlossenen Räumen ist eine gezielte Abluftführung ins Freie häufig sinnvoll. Die Abluft darf nicht in andere Räume oder erneut durch Fenster ins Gebäude gelangen.

Wie schwer ist ein Brennofen?

Das Gewicht hängt stark von Bauart, Größe und Isolierung ab. Als grobe Orientierung:

  • kleine Tisch- und Schmucköfen: etwa 20 bis 60 kg,
  • kleinere Toplader: etwa 60 bis 120 kg,
  • größere Toplader: etwa 100 bis 250 kg,
  • Kammeröfen: etwa 150 kg bis deutlich über 1.000 kg.

Bei der Planung müssen zusätzlich Brennplatten, Untergestell, Steuerung und Zubehör berücksichtigt werden. Bei schweren Öfen sollte auch die Tragfähigkeit des Bodens geprüft werden.

Welche Ofengröße brauche ich?

Die passende Ofengröße richtet sich nach der Anzahl, Höhe und Form der Werkstücke sowie nach der Häufigkeit der Brände. Eine grobe Orientierung:

  • bis etwa 60 Liter: Schmuck, Proben und kleine Werkstücke,
  • 60 bis 120 Liter: Hobbykeramik und kleinere Kurse,
  • 120 bis 200 Liter: regelmäßige Nutzung, Schulen und Töpferkurse,
  • über 200 Liter: größere Gruppen, Werkstätten und gewerbliche Nutzung.

Der Ofen sollte nicht dauerhaft nur halb leer betrieben werden, aber auch genügend Reserve für zukünftige Projekte bieten.

Kann ich den Brennofen an einer normalen Steckdose betreiben?

Einige kleinere Brennöfen können an einer normalen 230-Volt-Steckdose betrieben werden. Entscheidend sind jedoch Anschlussleistung, Absicherung und Herstellervorgaben. Auch bei einem Schukostecker kann ein eigener Stromkreis erforderlich sein. Die Steckdose, Leitung und Absicherung müssen für die dauerhafte hohe Belastung geeignet sein. Nicht empfohlen sind:

  • Mehrfachsteckdosen,
  • Kabeltrommeln,
  • ungeeignete Verlängerungskabel,
  • gemeinsam stark belastete Stromkreise.

Vor der Nutzung sollte die Elektroinstallation durch eine Fachkraft geprüft werden.

Welche Temperatur erreicht ein Brennofen?

Die maximale Temperatur hängt vom Modell und Einsatzbereich ab. Keramikbrennöfen erreichen je nach Ausführung häufig zwischen 1.200 und 1.350 °C. Typische Temperaturbereiche sind:

  • Glasfusing: etwa 600 bis 900 °C,
  • Emaille: etwa 700 bis 900 °C,
  • Steingut: etwa 950 bis 1.150 °C,
  • Steinzeug: etwa 1.200 bis 1.300 °C,
  • Porzellan: etwa 1.250 bis 1.350 °C.

Für einen vielseitigen Keramikbrennofen ist eine maximale Temperatur von mindestens 1.280 bis 1.300 °C empfehlenswert. Die tatsächliche Brenntemperatur richtet sich immer nach Ton, Glasur und Materialhersteller.

WhatsApp uns